Lass dir nichts anderes einreden (auch nicht von dir selbst):
Sprechen und Schreiben darf Spaß machen und klingen wie du.

Hi, hier ist Gordon.
Ich schreibe für Menschen, die merken, dass sie sich zu oft anpassen, klein machen oder verstellen – und wieder befreiter reden und schreiben wollen. (mit oder ohne Smileymütze 😉 )
Vielleicht verbindet uns genau das
Wenn du dich öfter mal (gefühlt: andauernd?) dabei ertappst, dass du in Gesprächen und Meetings lieber nichts sagst und dir im Nachhinein tolle Dinge einfallen, die du hättest sagen können, oder dass deine Texte (Briefe, Mails, Content, Präsentationen…) wunderbar sachlich sind, aber selbst dich beim Lesen öfter zum Glas Wasser greifen lassen?
Dann bist du entweder genauso schüchtern wie ich (was ein großes Kunststück wäre).
Oder, was ich eher glaube, das ist ein Fall von…
Selbstzähmung.
[Selbstzähmung: 1. jmd. zähmt sich selbst; 2. das Selbst wird gezähmt]
Wenn das der Fall ist, passiert oft folgendes:
Du hältst dich sprachlich zurück, machst dich leiser, unterdrückst deinen Humor (und andere „Macken“), bist brav und anständig, um „professionell“ zu wirken … oder weil es einfach zum „guten Ton“ gehört.
Oft bemerkst du erst später, wenn du allein bist und Zeit zum Reflektieren hattest, wie sehr du deine wahre Persönlichkeit und deine kreativen Bedürfnisse unterdrückst. Dann fühlt sich das irgendwie blöd und falsch an. Vielleicht fragst du dich sogar, wer du hinter dieser Fassade eigentlich wirklich bist.
Woher ich das weiß?
Weil ich mich gerade selbst beschrieben habe.
Ich kenne das: Man sitzt da und denkt: ‚Darf ich das so ausdrücken? Ist das zu frech? Verliere ich dadurch Vertrauen?‘ Und zack steht da wieder dieser Einheitsbrei, bei dem man beim Lesen fast einpennt.
Das schützt dich zwar vor Kritik, aber es verhindert auch, dass du (toller Mensch) wirklich gesehen wirst.
Selbstzähmung (so ein cooles Wort!) ist ein häufiges Phänomen … vor allem in beruflichen Kontexten.
Vielleicht musste ich wirklich erst Sprachwissenschaften studieren, 15 Jahre im Kundenservice aushalten, das Trauma Familienunternehmen überwinden, mit 43 nochmal Lehramt studieren und Workshops für Zauberer organisieren, um zu erkennen:
Menschen wollen gesehen werden – und haben eine Scheißangst davor.
Dort, zwischen dem Wunsch nach Ausdruck und der Angst vor Ablehnung, findet Selbstzähmung statt und echte Verbindung stirbt.
Genau da setze ich an.

Entzähmte Empathie©
Ich schreibe über Sprache, Identität, Ausdruck und Wirkung – wie wir uns dabei von alten Mustern und den Erwartungen anderer befreien … uns sprachlich wieder mehr zutrauen, Persönlichkeit und Kante zeigen … ohne dabei unsere Menschlichkeit zu verlieren.
Lies mit, wenn du magst.
(Fast) täglich schicke ich kleine Stories, Beobachtungen und Insights aus meinem Notizbuch. Manchmal schreibe ich auch über das Abenteuer Lehramt und Businessaufbau mit Ü40. Oder übers Gedankenlesen. ¯\_(ツ)_/¯

